In Lichtenrade tobt dit Leben!

Es ist ja wirklich nich mehr zu glooben. Der Lichte lebt noch und wat zu sajen hat er och noch. Dit letzte Mal habe ick mich ja in Hochdeutsch jemeldet, weil ick mir so über die S-Bahn uffjeregt habe. Naja, da sind wir Berlina ja einijet jewohnt.

Heute will ick mir uff Lichtenrade stürzen.

Dit jroß anjekündigte Einkoofzentrum ist nich jekommen, dafür haben wir jetzt dit olle Haus Buhr unter Denkmalschutz. Ick wess nich; ick bin ja ooch fürs Olle. Aber zerfällt dit nicht immer mehr? Wer soll dit koofen und unta jroßen Ufflagen vom Denkmalschutz uffhübschen? Ick hoffe, dass dit Haus Buhr nich imma mehr zur Ruine und zum Schandfleck wird. Wie ooch immer, so kann dit janze olle Grundstück am Bahnhof nich bleiben, finde ick.

Über den Tunnel der Dresdner Bahn rede ick an diesa Stelle mal nich; jetzt sind ja offensichtlich mal wirkliche Jespräche zwischen Bund und Senat möglich. Ick hoffe, dass die Reden für einen Tunnel nich nur Sonntagsreden bleiben.

Ein kleener Lichtblick, ansich ooch schon etwas jrößer, ist die Bahnhofstraße und dit letzte Wein- und Winzerfest. Seit Ewichkeiten hat soon Fest mal wieda richtich Qualität jehabt. Ick ziehe meinen Hut vor dem neuen Veranstalter, der dit zusammen mit der Aktionsgemeinschaft jemacht hat. Es jeht schon…

Aber in Lichtenrade is fülle los, da jibt es jetzt so einige Organisationen, die sich nich immer grün sind. Weil fülle Einzelhändler mit der Aktionsgemeinschaft unzufrieden warn, jab es die Bahnhofstrasseninitiative und seit einiger Zeit ooch das Bürgerforum Lichtenrade. Ob die Fülle der Organisationen wirklich dem juten Zweck dieen, kann ick ja nich glooben, obwohl neuer Wind ja ooch mal jut sein kann. Eens is aber klar, dass diese Vielfalt wohl nicht nur jut is für Lichtenrade. Viel is nich immer Qualität. Dann gab es ja ooch noch ne Riesen Konferenz, um Lichtenrade zu retten. Die Firma, die dit Janze begleitet hat, konnte vielleicht jerettet werden. Hat ja ooch Knete dafür bekommen. Ob Lichtenrade een Stück weita kommt, kann man nur hoffen. Ick bin skeptisch.

Wat ick noch janz jut fand, dass Kids den Dorfteich uffjehübscht haben. Paar Bänke sind bunt jestrichen und man kann nur hoffen, dass so paar Idioten nich wieda allet vermüllen. Klasse hat sich ooch der Blohmjarten entwickelt; da is kaum noch Platz für neue Järtner. Gleich dahinter hat der NaturRanger ein Biotop anjelegt. Ne kleene Oase für Tier und Mensch. Dann kann ick immer wieda tolle Aktionen von fülle Vereinen beobachten, die ick ja nich alle uffzählen kann.

Ich wünsche uns allet Jute und hoffe, dass wir Lichtenrade jut zusammenarbeiten und nich nur mit uns selbst beschäftigen.

Euer Lichte

 
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S 2 unterbrochen - Schienenersatzverkehr - Ein Kommentar

Ein etwas böser Kommentar oder einfach mal schriftlich dem Ärger freien Lauf gelassen!

„Ach, du schöner Schienenersatzverkehr…“

könnte ein Lied lauten, das die heile und schöne Welt vorgaukeln will.

Aber der Reihe nach. Die kompletten Gleisanlagen zwischen Lichtenrade und Marienfelde werden erneuert. Daher ist die S 2 unterbrochen.

Es ist gut, dass die Bahn mal etwas investiert. Das ist der DB ja auch immer vorgeworfen worden, dass sie ihr Netz systematisch verkommen läßt.

Als Großleistung kann man es der DB-S-Bahn auch anrechnen, dass die Arbeiten in die Sommerferien verlegt wurden. Sehr sinnvoll! Aber wie der aufmerksame Leser schon vermutet, kann bei der S-Bahn nicht alles positiv sein.

Schön wäre gewesen, wenn die Pressestelle der S-Bahn in der Lage gewesen wäre, auf eine rechtzeitige Anfrage schon im Vorfeld eine verlässliche oder überhaupt eine Auskunft zu geben. Aber na ja, Schwamm drüben. Es geht ja nur um die Information seiner Kunden. Und die werden es schon alles rechtzeitig mitbekommen.

Jetzt muss man einfach mal eine S-Bahn-Unterbrechung und Schienenersatzverkehr hautnah miterlebt haben, um den großstädtischen Berliner Flair vom Personennahverkehr zu erspüren.

In den ersten Tagen hatte man den Eindruck, dass jede Menge Busse zur Verfügung standen. Das hat ganz gut geklappt. Nun kann ich nur vermuten, dass die Anzahl der Busse reduziert wurde (jedenfalls morgens!). Das diese Busse dann aber zwangsläufig unzuverlässiger sind, zumal sie abhängig vom Straßenverkehr sind, das muss man halt in Kauf nehmen.

Wenn die Busse fahren, fahren aber in der Regel immer zwei direkt hintereinander. Das scheint logisch, da eine S-Bahn ja auch nicht nur einen Anhänger hat. Oft sieht es aber so aus, dass der erste Bus richtig voll ist und der zweite nur so -und leer- hinterher fährt. Vielleicht ist die Bahn ja in der Lage, auf diese Realität zu reagieren. Das könnte dann bedeuten, dass die Busse öfters, im kürzen Zeittakt, und nicht unmittelbar hintereinander fahren. So könnten mehr Menschen, bequemer, schneller und etwas zeitversetzt die Züge erreichen. Ein Organisator an den Endhaltestellen könnte vielleicht ja auch eine bessere Schnittstelle zwischen Bahn und Bus herstellen (dort, wo welche eingesetzt werden, klappt es auch besser).

Wenn dann noch die Züge, die ja immer noch bis Marienfelde fahren, auch wirklich kommen…oh, S-Bahn, wir wären dir ewiglich dankbar! Oder auch einfach nur die Fahrgäste mit Durchsagen zu informieren, wäre schon ein großer Fortschritt!

Es gibt auch Menschen, die in den Ferien arbeiten und auch schon um 6 Uhr zur Arbeit müssen. So gemein ist man nicht bei der Bahn mit seinen Mitarbeitern, die für Informationen rund um die Strecke sorgen müssen. Um 6 Uhr sieht man noch keinen von diesen Betreuern. Aber Schlaf ist ja auch wichtig!

Dafür ist es dann spannend manche Fahrgastbetreuereinsätze näher zu betrachten. Manchmal stehen zwei, drei, vier -auch fünf wurden schon gesichtet- Mitarbeiter zusammen und führen etwas abseits der Haltestelle ihre eigenen privaten Personalversammlungen durch. Einer lümmelt auf einen mitgebrachten Koffer, einer hat in der Hand zusammengerollte Prospekte dabei, eine raucht! Alle Zeichen sind darauf ausgerichtet: Sprich mich nur nicht an! Gerne stehen wir dann auch so, dass man uns nicht gleich sieht. Ärgerlich nur, das mich einer in eine Uniform reingequetscht hat.

Ich treibe es hier vielleicht etwas auf der Spitze und bin auch etwas ungerecht. Es gibt ganz tolle und freundliche Fahrgastbetreuer, aber die grobe Tendenz ist nach meinen Erfahrungen so, wie ich es beschrieben habe. Leider keine Übertreibung!

-       Wir freuen uns schon darauf, dass die S-Bahn nach den Ferien ohne Unterbrechung fährt!

-       Wir hoffen, dass die Bauarbeiten keine hinterhältigen Vorarbeiten für die Dresdner Bahn sind!

-       Wir hoffen, wenn die Strecke wieder frei ist, dass dann nicht Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist und die Bahnen und Weichen zufrieren oder es zu heiß für die nicht vorhandenen Klimaanlagen ist.

S-Bahn, ich liebe Dich! Es gibt ja manchmal auch Hasslieben!

Euer „Lichte“ – diesmal in Hochdeutsch

 
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Es grünt so grün…in Lichtenrade

„Es grünt so grün, wenn Lichtenrades Blüten blühen“…fast, wie wenn Eliza Doolittle in „My Fair lady“ singt … so oder so unjefähr hört es sich jetzt an. Der Frühling is jetzt so richtich in Schwung jekommen und wir lassen ihn uns ooch nich vermiesen. Im Dorfteich hat sich im Winta so richtich Müll anjesammelt, weil irjendwelche Blödköppe allet rinschmeißen müssen, wat nich Nied und Najelfest is. Ick bin echt jenervt bei so fülle Ignoranz. Der Eigentümerverein will ooch, dat Lichtenrade weita schön is und hat um Hilfe jebeten. Naturranger Lindner kam mit seinen Leuten extra aus Marienfelde und hat den janzen Schrott rausjeholt. Jetzt is es aber an allen Lichtenradern, dat wir uns für einen ordentlichen Dorfteich so richtich ins Zeusch lejen.

Am Grenzstreifen wurde ooch jeputzt und ooch die Bürjameisterin Schöttler ist anjetrabt und hat jeholfen. Die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ hatte zum Großputz jerufen.

Der Mai is jekommen, der Volkspark lebt wieda mit seinen fleißijen Helfer uff und der Maientanz uff der Bahnhofstraße jeht wieda los. Die Aktionsgemeinschaft orjanisiert immer die Feste, über die man sicher ooch meckern kann. Jetzt sieht die AG Bahnhofstraße aber die janze Arbeit jefährdet, weil die Jebühren für die Straßennutzung um dit Doppelte jestiegen sind. Dit is ooch wirklich nich scheen, zumal die „Pisten“ in Berlin davon nüscht haben. Die Straßen erinnern eenen ja mehr an Buckelwale oder an Loch an Loch Ness.

Eene andere dufte Idee is von der Ökumenischen Umweltgruppe, dass een jemeinsamen Frühstück uff der Bahnhofstraße stattfindet. Een Hintagrund ist ooch, dat man sich über eene bessere (und besonders eene schönere) Nutzung der Bahnhofstrasse Jedanken macht. Die Bahnhofstraße is ja ooch nicht richtich scheen, sondern nur „janz scheen“ jefährlich.

Det olle Haus Buhr steht jetzt unter Denkmalschutz. Ick hoffe ja nur, dass dit nicht der Tod für die janze Ecke is, weil keena dit Jeld für ne Instandsetzung hat. Dit jeplante Einkoofszentrum wird jedenfalls so schnell nich kommen, dit is jedenfalls meen Tipp. Wir Bürja wollen aber zumindest ooch mitreden!

Die Käthe-Kollwitz-Schule is hundert Jahr oll jeworden und feiert ooch richtich. Ick saje: „Herzlichen Glückwunsch; ihr seid schon ne jute Penne.“ Die Suppenküche macht weita ne richtich jute Arbeit und sucht aber imma noch een etwas größeret Quartier. Sie platzen aus allen Nähten. Viel Erfolch dabei!

Meinen Glückwunsch noch an den juten LortzingClub, die sind eene Kontaktstelle vom Kinderhilfswerk jeworden.

Der Drogenknast is nich nach Lichtenrade jekommen, dafür is die Jugendarrestanstalt ein Grundstück weita jezogen. Die is jetzt dort, wo der janze Kirchhainer Damm so richtich breit ausjebaut wird. Eene Beruhijung für die Anwohner ist, dass sie wenigsten jetzt für den janzen Lärm nich noch fülle Knete blechen müssen.

Und zu juter Letzt wünsche ick den neuen Fluchhafen -trotz alledem- allet Jute und den janzen Anwohnern, dass dit mit dem Krach nich janz so schlimm wird.

Ick wünsche een juten Somma und Euch allen jute Jesundheit!

Eua „aufgeblühte“ Lichte

 
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Liebe Leute,

ick lebe noch, ooch wenn ihr von mir nich fülle jehört habt. Aber so zum Jahreswechsel wird es ja nun wieda Zeit zu kieken, wat so allet war.

Ick kann Euch versichern, ick habe mir noch keen Doktortitel jekooft oder ne Arbeit von anderen Leutchen abjeschriebn. Wat ick so allet fabriziere, is allet uff meenen Mist jewachsen. Is doch Ehrensache oder ick hab imma die Quelle notiert. Ick habe ooch keenen jünstijen Kredit von meenen engen Kumpels erhalten…noch nich; wer aber jerne will, den teile ick selbstredend meene Kontonumma mit. Is für een sozjalen Zweck ;-) … Also Ihr seht, ick bin een ehrlicha Janove.

Je mehr ick so im Kiez Lichtenrade rumkomme, umso mehr muss ick vor den janzen Ehrenamtlichen den Hut ziehn: Chapeau! Ob die Suppenküche, der LorztingClub und die andere tollen sozjalen Einrichtungen…die Sport- und anderen Vereine, es jibt schon eene Menge Engagement unta den Leuten. Da bin selbst ick baff. Der Männerchor is 100 jeworden und sojar der Regierende Wowi war dafür im Dorf. Die Ökumenische Umweltgruppe und die Bürjainitiative „Rettet die Marienfelder Feldmark“ haben Preise jewonnen: Glückwunsch an Alle! Die Umweltgruppe kümmert sich um een lebenswertet Lichtenrade: ob Bahnhofstraße (die hat es ja ooch nötich) oder dit jeplante Einkoofszentrum, sie sind imma am Ball. Außerdem hat eene Künstlagruppe in ena kleenen Wohnstraße een Riesen-Kunstprojekt jestartet. Echt Bombe! Dann fand an eenen Privathaus in der Goethestraße mal wieda een Weihnachtsmarkt statt, der 500 (!) Moneten für die Suppenküche einjebracht hat. Dit macht Lichtenrade so lebens- und liebenswert! Da kann ick uff manche Großaktionen verzichten, die nur so vor Kommerz triefen und ooch nüscht wirklich wat für die kleenen Händler abwirft. Aba wat ick jutet sajen will, ick fand es Knorke, dat die Bahnhofstraße mal wieda so toll zu Weihnachten jeschmückt war. Dit fällt ja ooch nich automatisch vom Himmel. Also hier einen jroßen Dank an die Aktionsgemeinschaft.

Aber als Berlina muss ick ooch etwas jammern und Tacheles reden, dit jehört ooch dazu. Dat ick noch nach Lichtenrade mit der S-Bahn komme, is schon een Wunda. Die 4 Probleme der S-Bahn sind Euch ja bekannt: Frühling, Somma, Herbst und Winta. Ick habe ja manchmal dit Jefühl, wenn it noch ne 5. Jahreszeit jäbe (wie in Kölle), dann wäre die S-Bahn ooch dabei. Is schon een Jamma, wobei mir die Bahnkollejen echt leid tun. Ick habe ooch soon Rucksack von der S-Bahn. Mittlaweile is mir dit so peinlich, dat ick dit „S“ uff dem S-Bahn-Sack abjedeckt habe.

Wat war noch: Mein Nachbar versucht mit eener Hundetrainerin seine kleene kläffende Töle Stadttauglich zu machen (Danke), damit man dann ab Juni ooch die Flieja so richtich hört (is nur een Scherz, im Aujenblick scheinen wir ja mit een blauet Ooge davon jekommen zu sein. Aba druff verlassen würde ick mich nich! Danke an die janzen Aktiven jejen den Fluchlärm!). Von der Dresdner Bahn hört man ooch nüscht mehr; da warten die DB-Chefs wohl, dass sich die Frage biologisch dadurch klärt, dass die Altrecken der BI ihre Klappe nich mehr uff kriegen. Is schon makaba! Der Kirchhainer Damm wird weita ausjebaut und die Anlieja müssen leiden. Wenigsten scheint et so, dass sie dafür nich noch die Anliejabeiträge blechen müssen.

Also Ihr seht, hier in Lichtenrade steppt echt der Bär.

In diesem Sinne wünsche ick Euch een scheenet Jahr 2012 und bleibt mir jesund. Dit ist doch dit Wichtigste!

In alta Frische: Eua „Dr.“ Lichte

 
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Lichte meent: Die Sonne lockt mich ins Jrüne!

Endlich is it Frühling und die Winta-Depri is vorbei! Die ersten Blümchen kieken raus und die Taje werden spürbar länger. Lichtenrade lebt wieda. Die Bahnhofstraße rüstet uff und man sieht schon einzelne Tische uff dem Jehweg. Scheen…!

Wir werden sehn, wat die Fluchrouten-Diskussion noch allet bringt. Trotz Winta waren die Lichtenrader richtich jut und sind die uff die Straße jejangen, um jegen den Krach zu protestieren. Ohne diese Demos hätte sich keena dafür interessiert. Daher scheenen Dank an die BI, die dit ja allet nich hauptberuflich machen… aber pennt nich ein, Ihr Lichtenrader, es is allet noch nich in trocknen Tüchern. Wir müssen weita protestieren, in Lichtenrade und Schönefeld, und wachsam sein. Und dem „Info-Büro“ kann ick nur zurufen, dass wir uns an die Jemeinsamkeiten erinnern müssen und nicht glooben sollten, dat nur ihre Meinung dit einzich Wahre is. Es is halt ooch ne taktische Fraje, wie wir dit schlimmste verhindern können. Jut war ooch, dass uns dit Kurier-Mobil in Lichtenrade besucht hat und so mal wieda uns Lichtenrader ins Jespräch jebracht hat. Ick persönlich durfte ja den KURIER ooch mal een Tach besuchen. Dit war für mich een richtich scheenet Erlebnis. Danke KURIER und Simon vom BERLINER RUNDFUNK. Simon Kober machte es möglich und hat mir den Wunsch erfüllt. Ansonsten war ja in Lichtenrade allet an Politikern und Innen, wat Rang und Namen hat oder gloobt wat sajen zu können. Mir is uffjefallen, dass sie meistens rumjeeiert sind und paar Taje später ihre Aussajen doch relativierten. Da war uff eenmal doch dit Internationale Drehkreuz keene Fraje mehr und die Wirtschaftlichkeit der Flughafens jeht vor Lärmschutz. Man muss jedet mal jenau hinhören. In den Zeilen dazwischen spielt imma die Musike…

Und nun mal wat in eijener Sache: 100.000 Klicks jeknackt. Die Lichtenrade-Website lebt und bedankt sich bei allen Lesern für die aktive Unterstützung! Sie wächst und wächst, die Website, so kiekt Euch mal die neue Künstla-Seite an. Die kann natürlich ooch noch wachsen.

Vom Einkoofszentrum an der ollen Mälzerei hört man im Aujenblick nicht fülle. Die „Ökumenische Umweltgruppe“ will das Haus Buhr retten. Dit würde ick ooch janz scheen finden. Mal sehn, wat uns dieset Jahr bringt? Und die Verkehrslaje in der Bahnhofstraße, die ja heute ooch schoon an Kriech erinnert, muss jenau betrachtet werden.

An der B 96 is ne kräftije Holzaktion im Jange. Da sind jetzt fülle mehr Bäume für den Ausbau jefällt worden als jeplant. Die Lindenapotheke ist 100 Jahre oll jeworden. Meen herzlichen Glückwunsch!

Dann is noch een sojenannter Drogenknast in Lichtenrade jeplant. Ick verstehe ooch die Ängste der Anwohner, aber man muss sich ooch mal jenau ankieken, wat da wirklich passiert. In der „Internetzeitung“ sind fülle ausführliche Berichte üba die Planungen. Meen Eindruck is im Aujenblick, dass die Ängste den jenauen Blick etwas trüben. Aber man muss sich allet jenau ankieken und überlejen, ob wirklich dit Notwendige und Mögliche jemacht wird. Offenheit is dit Wichtigste und dit Jebot der Stunde! Die Justizverwaltung ist im Jespräch mit Bürjern, Jewerbetreibenden und Grundeigentümern. Een juter Anfang.

Ick wünsche Euch allet Jute! Eua Lichte

 
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