Lichte meent: Die Sonne lockt mich ins Jrüne!

Endlich is it Frühling und die Winta-Depri is vorbei! Die ersten Blümchen kieken raus und die Taje werden spürbar länger. Lichtenrade lebt wieda. Die Bahnhofstraße rüstet uff und man sieht schon einzelne Tische uff dem Jehweg. Scheen…!

Wir werden sehn, wat die Fluchrouten-Diskussion noch allet bringt. Trotz Winta waren die Lichtenrader richtich jut und sind die uff die Straße jejangen, um jegen den Krach zu protestieren. Ohne diese Demos hätte sich keena dafür interessiert. Daher scheenen Dank an die BI, die dit ja allet nich hauptberuflich machen… aber pennt nich ein, Ihr Lichtenrader, es is allet noch nich in trocknen Tüchern. Wir müssen weita protestieren, in Lichtenrade und Schönefeld, und wachsam sein. Und dem „Info-Büro“ kann ick nur zurufen, dass wir uns an die Jemeinsamkeiten erinnern müssen und nicht glooben sollten, dat nur ihre Meinung dit einzich Wahre is. Es is halt ooch ne taktische Fraje, wie wir dit schlimmste verhindern können. Jut war ooch, dass uns dit Kurier-Mobil in Lichtenrade besucht hat und so mal wieda uns Lichtenrader ins Jespräch jebracht hat. Ick persönlich durfte ja den KURIER ooch mal een Tach besuchen. Dit war für mich een richtich scheenet Erlebnis. Danke KURIER und Simon vom BERLINER RUNDFUNK. Simon Kober machte es möglich und hat mir den Wunsch erfüllt. Ansonsten war ja in Lichtenrade allet an Politikern und Innen, wat Rang und Namen hat oder gloobt wat sajen zu können. Mir is uffjefallen, dass sie meistens rumjeeiert sind und paar Taje später ihre Aussajen doch relativierten. Da war uff eenmal doch dit Internationale Drehkreuz keene Fraje mehr und die Wirtschaftlichkeit der Flughafens jeht vor Lärmschutz. Man muss jedet mal jenau hinhören. In den Zeilen dazwischen spielt imma die Musike…

Und nun mal wat in eijener Sache: 100.000 Klicks jeknackt. Die Lichtenrade-Website lebt und bedankt sich bei allen Lesern für die aktive Unterstützung! Sie wächst und wächst, die Website, so kiekt Euch mal die neue Künstla-Seite an. Die kann natürlich ooch noch wachsen.

Vom Einkoofszentrum an der ollen Mälzerei hört man im Aujenblick nicht fülle. Die „Ökumenische Umweltgruppe“ will das Haus Buhr retten. Dit würde ick ooch janz scheen finden. Mal sehn, wat uns dieset Jahr bringt? Und die Verkehrslaje in der Bahnhofstraße, die ja heute ooch schoon an Kriech erinnert, muss jenau betrachtet werden.

An der B 96 is ne kräftije Holzaktion im Jange. Da sind jetzt fülle mehr Bäume für den Ausbau jefällt worden als jeplant. Die Lindenapotheke ist 100 Jahre oll jeworden. Meen herzlichen Glückwunsch!

Dann is noch een sojenannter Drogenknast in Lichtenrade jeplant. Ick verstehe ooch die Ängste der Anwohner, aber man muss sich ooch mal jenau ankieken, wat da wirklich passiert. In der „Internetzeitung“ sind fülle ausführliche Berichte üba die Planungen. Meen Eindruck is im Aujenblick, dass die Ängste den jenauen Blick etwas trüben. Aber man muss sich allet jenau ankieken und überlejen, ob wirklich dit Notwendige und Mögliche jemacht wird. Offenheit is dit Wichtigste und dit Jebot der Stunde! Die Justizverwaltung ist im Jespräch mit Bürjern, Jewerbetreibenden und Grundeigentümern. Een juter Anfang.

Ick wünsche Euch allet Jute! Eua Lichte

 
Über mich
Ein kurzweiliger und stets aktueller Lichtenrade-Kommentar
Mehr über mich
21Publish - Cooperative Publishing