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Es grünt so grün…in Lichtenrade

„Es grünt so grün, wenn Lichtenrades Blüten blühen“…fast, wie wenn Eliza Doolittle in „My Fair lady“ singt … so oder so unjefähr hört es sich jetzt an. Der Frühling is jetzt so richtich in Schwung jekommen und wir lassen ihn uns ooch nich vermiesen. Im Dorfteich hat sich im Winta so richtich Müll anjesammelt, weil irjendwelche Blödköppe allet rinschmeißen müssen, wat nich Nied und Najelfest is. Ick bin echt jenervt bei so fülle Ignoranz. Der Eigentümerverein will ooch, dat Lichtenrade weita schön is und hat um Hilfe jebeten. Naturranger Lindner kam mit seinen Leuten extra aus Marienfelde und hat den janzen Schrott rausjeholt. Jetzt is es aber an allen Lichtenradern, dat wir uns für einen ordentlichen Dorfteich so richtich ins Zeusch lejen.

Am Grenzstreifen wurde ooch jeputzt und ooch die Bürjameisterin Schöttler ist anjetrabt und hat jeholfen. Die BI „Rettet die Marienfelder Feldmark“ hatte zum Großputz jerufen.

Der Mai is jekommen, der Volkspark lebt wieda mit seinen fleißijen Helfer uff und der Maientanz uff der Bahnhofstraße jeht wieda los. Die Aktionsgemeinschaft orjanisiert immer die Feste, über die man sicher ooch meckern kann. Jetzt sieht die AG Bahnhofstraße aber die janze Arbeit jefährdet, weil die Jebühren für die Straßennutzung um dit Doppelte jestiegen sind. Dit is ooch wirklich nich scheen, zumal die „Pisten“ in Berlin davon nüscht haben. Die Straßen erinnern eenen ja mehr an Buckelwale oder an Loch an Loch Ness.

Eene andere dufte Idee is von der Ökumenischen Umweltgruppe, dass een jemeinsamen Frühstück uff der Bahnhofstraße stattfindet. Een Hintagrund ist ooch, dat man sich über eene bessere (und besonders eene schönere) Nutzung der Bahnhofstrasse Jedanken macht. Die Bahnhofstraße is ja ooch nicht richtich scheen, sondern nur „janz scheen“ jefährlich.

Det olle Haus Buhr steht jetzt unter Denkmalschutz. Ick hoffe ja nur, dass dit nicht der Tod für die janze Ecke is, weil keena dit Jeld für ne Instandsetzung hat. Dit jeplante Einkoofszentrum wird jedenfalls so schnell nich kommen, dit is jedenfalls meen Tipp. Wir Bürja wollen aber zumindest ooch mitreden!

Die Käthe-Kollwitz-Schule is hundert Jahr oll jeworden und feiert ooch richtich. Ick saje: „Herzlichen Glückwunsch; ihr seid schon ne jute Penne.“ Die Suppenküche macht weita ne richtich jute Arbeit und sucht aber imma noch een etwas größeret Quartier. Sie platzen aus allen Nähten. Viel Erfolch dabei!

Meinen Glückwunsch noch an den juten LortzingClub, die sind eene Kontaktstelle vom Kinderhilfswerk jeworden.

Der Drogenknast is nich nach Lichtenrade jekommen, dafür is die Jugendarrestanstalt ein Grundstück weita jezogen. Die is jetzt dort, wo der janze Kirchhainer Damm so richtich breit ausjebaut wird. Eene Beruhijung für die Anwohner ist, dass sie wenigsten jetzt für den janzen Lärm nich noch fülle Knete blechen müssen.

Und zu juter Letzt wünsche ick den neuen Fluchhafen -trotz alledem- allet Jute und den janzen Anwohnern, dass dit mit dem Krach nich janz so schlimm wird.

Ick wünsche een juten Somma und Euch allen jute Jesundheit!

Eua „aufgeblühte“ Lichte

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